Eigenverbrauchsgemeinschaft
vZEV und LEG in der Schweiz

Jedes Haus zuerst für sich. Und neu fürs ganze Quartier.

Die Gemeinschaft teilt ihre Überproduktion. Jede Liegenschaft bleibt so autark wie möglich – und die Plattform denkt fürs ganze Quartier mit, damit alle gleich profitieren.

Ein Tag im Quartier

Zuerst das eigene Haus. Dann die Nachbarn.

Eigenverbrauch kommt immer zuerst. Was übrig ist, teilt die Gemeinschaft – und die Plattform plant so, dass niemand dabei verliert.

Morgen

Eigenes Haus zuerst

Die Solaranlage versorgt zuerst Wärmepumpe, Auto und Haushalt. Die Autarkie der Liegenschaft hat Vorrang.

Mittag

Akku lädt etwas langsamer

Wird der eigene Akku bis zum Abend sowieso voll, lädt er gemächlicher – der Rest geht jetzt an Nachbarn, die Strom brauchen.

Abend

Spitzen gemeinsam abfedern

Kocht und lädt das ganze Quartier gleichzeitig, helfen die Speicher zusammen, die Spitze klein zu halten.

Sommernacht

Speicher hilft aus

Hat ein Speicher mehr, als die eigene Nacht braucht, deckt er den Nachtstrom anderer Liegenschaften – solange man ihn selbst nicht braucht.

Wer gibt und wer bekommt, bucht das Fairness-Konto – damit alle gleich profitieren.

Fair teilen

Wer zurückliegt, ist zuerst dran.

Jeder Teilnehmer hat einen Anteil am gemeinsamen Überschuss. Die Plattform führt Buch und gibt den nächsten Überschuss dorthin, wo der Rückstand am grössten ist.

  • Verteilschlüssel nach Wahl: gleiche Anteile, Beteiligung an der Anlage, Wohnfläche, Personen oder eigene Gewichte
  • Jeder sieht seinen Soll, seinen Ist und seinen Rang – mit Namen oder anonym
  • Nur bezogene Energie zählt: Wer gerade nichts braucht, verliert nichts
Wer was sieht

Ihr Zuhause gehört Ihnen. Die Gemeinschaft allen.

Viele Lösungen kennen nur «der Verwalter sieht alles». Hier bekommt jede Person genau die Rechte, die zu ihr passen – fein abgestuft bis zur einzelnen Wohnung.

  • Teilnehmer sehen und steuern ihre eigenen Objekte und sehen die Summe der Gemeinschaft – nicht den Verbrauch der Nachbarn
  • Rollen frei anpassbar, je als Lese- oder Schreibrecht: Eigentümer steuert, Mieter schaut mit
  • Eine Person kann in mehreren Gemeinschaften verschiedene Rollen haben
  • Die Trennung gilt in der Datenbank, nicht nur in der Oberfläche
Klug steuern

Strom dann brauchen, wenn die Sonne scheint.

Die Plattform plant mit Wetterprognose und Tarif und schaltet Geräte so, dass möglichst wenig Strom gekauft werden muss.

  • Wärmepumpe, Ladestation, Boiler und Speicher – über 70 Gerätevorlagen
  • Der Speicher spart Strom für den teuren Hochtarif
  • Jedes Gerät lässt sich in der App pausieren: Sie behalten die Kontrolle
Die Abrechnung bleibt beim Energieversorger. Die Plattform sorgt dafür, dass möglichst viel eigener Strom im Quartier bleibt.
Seit dem neuen Stromgesetz

Strom teilen über die Grundstücksgrenze

seit 2025 · vZEV

Virtueller Zusammenschluss

Mehrere Liegenschaften am selben Anschlusspunkt nutzen ihren Solarstrom gemeinsam.

seit 2026 · LEG

Lokale Elektrizitätsgemeinschaft

Ganze Quartiere in derselben Gemeinde teilen Strom über das Verteilnetz.

Melden

Kurz erzählen, wer mitmacht und was schon da ist.

Anbinden

Lesekopf am Smartmeter, kleines Gateway, Geräte aus der Bibliothek.

Geniessen

Die Regelung arbeitet im Hintergrund – nachvollziehbar und jederzeit pausierbar.

Pilot

Den EVG ausprobieren

Wir suchen Liegenschaften, Nachbarschaften und Quartiere, die mitmachen. Wir begleiten die ersten Gemeinschaften persönlich.

  • Eigentümer mit Solaranlage
  • Nachbarschaften
  • Stockwerkeigentum
  • Gemeinden und Energieversorger
  • Installateure

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